Der Rauscher, strohig gelb, entspricht dem Federweißen beim Wein. Er heißt auch Brummer, weil er im Fass brummt, aber auch Flitzer, Rizinus und Hosenschisser. Aus den Bezeichnungen ist auch für den Neuling eine Gewisse Gefährlichkeit herauszulesen. Der Rauscher ist der werdende, der studentische, der wühlende, gärende. Und die Gefahr: er gärt im Trinker weiter und - will hinaus. In seiner Heimtücke verrät er dem Unerfahrenen nicht, ob er „obergärig” oder „untergärig” ist. Kenner lieben den Rauscher in Maßen, nicht in Massen. So nach 8 bis 14 Tagen, je nach Temperatur hat er seinen geschmacklichen Höhepunkt. Nach weiterer Gärung wird der Rauscher allmählich prickelnd, man nennt ihn nun den „Bizzler”.